21 Springer haben sich bisher angemeldet, darunter etablierte «Bomber» aus den USA, Österreich und der Schweiz.
«In jedem Schwimmbad stehen Arschbomben auf der Tagesordnung», erklärt WM-Organisator Oliver Schill. Der leidenschaftliche Kunstspringer hat deshalb letztes Jahr den «Pecklaman Cup» ins Leben gerufen.
«Peckla» bedeutet im fränkischen Sprachraum Päckchen und steht als Synonym für die Arschbombe. Der Wettbewerb kam so gut an, dass Schill ihn zur Weltmeisterschaft ausbaute.
«Ganz wichtig sind bei allen Sprüngen die Lautstärke des Einschlags, das Volumen der hochkommenden Wassersäule und ein neutraler Gesichtsausdruck des Athleten beim Einschlag», erläutert der deutsche Bundestrainer Florian Spiske. Die WM-Jury bewertet ausserdem die Originalität des Sprungs, die Haltung und die Show des Springers sowie den Applaus der Zuschauer.
Der Spass hat allerdings seinen Preis. «Gefahr besteht bei jeder Arschbombe», erklärt der 19-jährige Christian Guth. Blaue Flecken und ein rotes Hinterteil gehörten zum Training dazu. Trotzdem wagt sich der Schüler immer wieder auf den Sprungturm. «Der Adrenalinkick und die Gaudi überwiegen einfach.»
Chance auf den Titel hat nur, wer den sechs Punktrichtern eine traditionelle Arschbombe, eine Arschbombe aus einer festgelegten Sprungliste und einen selbstkreierten Arschbomben-Kürsprung präsentiert.
könnte von raab sein

