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TU Braunschweig - Eine noch nie dagewesene Spam-Welle überrollt derzeit die Rechner der Technischen Universität Braunschweig . Nach unzähligen vergeblichen Versuchen, die Werbeflut abzuwenden, haben die Systemadministratoren den Kampf aufgegeben und nun werden die Mails an die einzelnen Benutzer weiter geleitet, anstatt sie ausgiebig auf Schädlinge zu prüfen. "Wir haben entschieden, dass unsere Zustellpflicht, alle E-Mails binnen fünf Tagen an den Empfänger auszuliefern, Vorrang vor dem Schädlingsschutz geniesst.“ Zur Beschreibung der aktuellen Lage legten die Administratoren Zahlen vor, die jedem Systembetreuer graue Haare wachsen lassen. "Unser Serverpark von ca. 20 Systemen alleine für E-Mails ist überlastet. Eine Grundlast von zunächst 30'000 unbearbeiteten E-Mails (Di) hat sich auf satte 100'000 E-Mails ausgeweitet (Fr). Pro Stunde werden bis zu 10'000 E-Mails von den Spam- und Virenscannern bearbeitet und zugestellt, 98% davon sind unerwünschte Mails (Spam, Viren), für die wir dennoch eine gesetzliche Zustellpflicht haben." Die TU Braunschweig ist derzeit nicht die einzige Universität, die mit der Spam-Flut zu kämpfen hat. Auch die Freie Universität Berlin ist von der Flut lästiger Werbemails betroffen und musste massive Behinderungen im internen Netzwerkverkehr hinnehmen.


