QuelleFieberhafte Suche nach Überlebenden im Erdbebengebiet
Bam - Internationale Rettungskräfte suchen in der iranischen Stadt Bam fieberhaft nach Überlebenden des Erdbebens. Dabei wurden nach offiziellen Angaben bis zu 20 000 Menschen getötet, bis zu 30 000 Menschen wurden verletzt.Als erstes ausländisches Team hätten Schweizer Rettungskräfte mit Spürhunden die Suche nach Überlebenden in der etwa zu 70 Prozent zerstörten Stadt aufgenommen, berichtete das iranische Fernsehen.
Die ersten zehn Schweizer Rettungskräften waren am Samstag in einem Kleinflugzeug der Rega in Bam gelandet. Einsatzleiter Roland Schlachter bezeichnete die Lage vor Ort als katastrophal.
Das Innenministerium in Teheran mahnte, der Tag nach der Katastrophe sei der letzte Tag, an dem noch Hoffnung bestehe, Überlebende zu bergen. Bei der eisigen Kälte in dem 1000 Meter hoch gelegenen Katastrophengebiet gebe es für die Verschütteten danach keine Chance mehr.
Als ein Zeichen der Hoffnung galt der Erfolg von deutschen Hundeführern, die mit ihren Tieren 20 Verschüttete unter den Trümmern entdeckten. Wie die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA berichtete, konnten alle lebend geborgen werden.
Zehntausende Menschen verbrachten bei Temperaturen unter Null die Nacht im Freien. Aus Angst vor Nachbeben begann auch ein Exodus aus dem Katastrophengebiet: Nach Angaben eines AFP-Korrespondenten stauten sich tausende voll besetzte Autos auf der Strasse von Bam in die Provinzhauptstadt Kerman.
Ohne Unterstützung aus dem Ausland kann Iran das Unglück nicht bewältigen, sagte der iranische Präsident Mohammad Chatami. Neben Ländern der Europäischen Union (EU), den Vereinten Nationen (UNO) und den USA sagten unter anderem auch Russland, China und Japan Hilfe zu.
Das Erdbeben der Stärke 6,3 auf der Richterskala hatte die an der antiken Seidenstrasse rund 1000 Kilometer südöstlich von Teheran gelegene Stadt am Freitagmorgen erschüttert
ich finde es schon schrecklich solche erdbeben, und irgendwie trifft es ja meistens die ärmsten, die schon eine schlechte infrastruktur haben. alles was sie sich mühselig aufgebaut haben, ist plötzlich weg.
bei uns in basel, habe ich letztes jahr mal gespürt wie die erde "wenig" gebebt hat, aber ich denke es muss füchterlich sein, wenn es ein beben von solcher stärke und solchem ausmass hat. v.a. wenn die helfer oft nur tote bergen können.

