Um den Bechtelistag weg von der Strasse und hinein in die Beizen zu bringen, erteilte die Stadt den Lokalen, die auf der Strasse Getränke verkaufen, keine Bewilligung mehr.
frauenfeld - Keinen Glühwein mehr vor dem Anker, kein Bier vor dem Schlosskino wirds geben am kommenden Montag, am Bechtelistag. Der Stadtrat verschärft die Sicherheitsvorkehrungen. Der Grund liegt in den «unliebsamen Vorfällen», zu denen es in den vergangenen Jahren gekommen ist - und wohl auch in den gehäuften Ausbrüchen der Gewalt, zu denen es in der Stadt in den vergangenen Monaten gekommen war. Der Ursprung dieser Vorkommnisse liegt für den Stadtrat in der vermehrten Benützung von öffentlichem und privatem Grund für den Betrieb von Festwirtschaften ausserhalb der Restaurants. So hat er auf Antrag der Abteilung Öffentliche Sicherheit beschlossen, «die Bechtelisnacht auf ihren Ursprung zurückzuführen, indem die Benützung des öffentlichen und privaten Grundes stark eingeschränkt wird». Ausserhalb der Lokale gibts zwar noch zu essen, aber keine Getränke mehr. Der Bechtelistag soll sich wie in früheren Jahren im Innern der Lokale abspielen. Die Gastwirte seien auf die Neuregelung aufmerksam gemacht und auf ihre Verantwortung betreffend Jugendschutz hingewiesen worden.
für alle, welche nicht wissen, was das ist: der bächtelistag ist der tag in frauenfeld, an dem praktisch alle beizen die ganze nacht offen haben. und eigentlich ist es ein einziges riesiges massenbesäufnis. zugleich ist es der beginn der fasnacht.
deshalb werd auch ich mich wieder unters volk mischen. und zwar zünftig verkleidet, so dass mich niemand erkennen kann

also, wer nicht weiss was tun am montag abend: in frauenfeld geht die post ab

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