schweiz wohin?

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rammstein
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schweiz wohin?

Beitrag von rammstein »

ist die schweiz noch zu retten. resp. deren "zerfall" noch zu verhindern? ich habe langsam das gefühl: nein
wenn ich sehe was so alles passiert resp. wie sich die bevölkerung, allen voran die jungen, verhalten, dann sehe ich immer schwärzer. die jungen oder zumindest ein grossteil ist sehr lustlos und bequem. mir kommt es so vor, als ob der familiäre halt nicht vorhanden ist. resp. dort keine klaren strukturen an der tagesordnung sind. es wird gekifft und alkohol konsumiert von jungen mit bestimmt noch keinen 14 jahren. von zu hause bekommen sie alles, wahrscheinlich nur, dass sie ruhig gestellt sind und nicht meckern. unflätiges benehemen gegenüber älteren (nicht alten) leuten. zum teil schon mit einer gewissen aggressiven grundhaltung. auf der strasse ist man nicht sicher wegen fahrer aus dem ehemaligen jugoslavien etc.
und dann der skandal mit der familie, welche im bis letzten freitag im hotel lebte auf kosten des sozialamtes. dieser geht noch weiter, denn der vater ist nicht kooperativ und schlägt angebote (z.b. von pfarrer sieber) ab, da schaffhausen zu weit weg sei. hallo? da kann er 4 kinder in die welt setzen und gilt als nicht wohnungstauglich. und stellt noch ansprüche an eine unterkunft. haben wir da wunschkonzert? zudem sie er der poilzei bekannt betreffend drogenkonsum und zwei kinder mussten einmal ins spital wegen unerernährung. so etwas ist zum kotzen und macht mich rasend.

und der grund warum ich der meinung bin, dass die schweiz zerfällt ist der, dass die gesetze und verordnungen viel zu weich sind. für gewissen leute ist die schweiz ein paradies. ein weiteres heikles thema ist das tragen eines kopftuches. aber darüber äussere ich mich nun besser nicht. aber es verwundert mich nicht, dass parteien wie die svp immer wieder zuwachs erhalten.

es ist bewusst etwas krass oder überspitzt und provokativ geschrieben um eine disskusion anzuregen.
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Re: schweiz wohin?

Beitrag von admin »

rammstein hat geschrieben:.... von zu hause bekommen sie alles, wahrscheinlich nur, dass sie ruhig gestellt sind und nicht meckern....

.... auf der strasse ist man nicht sicher wegen fahrer aus dem ehemaligen jugoslavien etc. ....
zum ersten. deswegen, gebe ich nicht der jugend sondern den eltern die schuld, die ihre kinder falsch bis schlecht erziehen.

zum zweiten. sehe ich es nicht gerne, wenn man einfach eine rasse in einen topf wirft. leider gibt es immer wieder von kriminellen jugoslaven zu hören, doch gibt es auch sehr viele jugoslaven (der grössere teil) welche hier in frieden leben möchten und niemandem etwas zu leide tun, sie selbst leiden aber unter dem vorurteil welches viele leute haben. das finde ich schade.

es gibt auch kriminelle schweizer, wegen dem werfe ich auch nicht allen schweizern vor, kriminell zu sein.

das gewisse gesetzt zu "weich" oder schwammig sind, bin ich deiner meinung. nicht was die jugend betrifft, auch die hat es in der schweiz nicht einfach. ich denke einfach, wenn ausländer sich hier straffbar machen wegen vergewaltigung, mord, etc, dann sollte man strenger durchgreiffen. ich würde mit den entsprechenden länder ein abkommen machen, damit diese straftäter ihre strafe in ihrem land absitzen müssten, das wäre schon mal eine grosse abschreckung.
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rammstein
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Re: schweiz wohin?

Beitrag von rammstein »

admin hat geschrieben: ich denke einfach, wenn ausländer sich hier straffbar machen wegen vergewaltigung, mord, etc, dann sollte man strenger durchgreiffen. ich würde mit den entsprechenden länder ein abkommen machen, damit diese straftäter ihre strafe in ihrem land absitzen müssten, das wäre schon mal eine grosse abschreckung.
genau das ist der punkt auf den ich hinaus wollte. ich werfe sicher nicht alle in den gleichen topf. aber es gibt viele verschieden gruppierungen aus dem ehemailgen jugoslavien. die einen sind friedlicher andere weniger. sie können hier in der schweiz bleiben. aber wenn sie mist bauen heisst es :winky: und Bild

man dürfte diesen typen auch keine autos verkaufen oder leasen lassen. resp. überhaupt den führerschein machen lassen. zumindest nicht gleich sofort.
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rhiannon
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Beitrag von rhiannon »

ich denke nicht das die schweiz am zerfallen ist, aber im wandel ist sie auf jedenfall und das ist auch gut so.

bei den jugendlichen ist es wohl das problem das es alles wohlstandskinder sind. ich denke dass es für ein kind nicht das beste ist, wenn es von klein auf immer alles hat was es möchte... ist ja klar das man bequem wird! auch spielt die "freie kindererziehung" sicher eine rolle. aber soo schlimm sind ja unsere jugendlichen doch nicht, oder? wenn ich so an meine pubertät denke :roll:
was aber natürlich schon abgenommen hat ist die anständigkeit. ich sehe es als selbstverständlich an das man zu älteren menschen höflich und zuvorkommend (platz freimachen im zug usw.) ist. das ist wohl bei den jetztigen jugendlichen in der erziehung vergessen worden.
auf der strasse ist man nicht sicher wegen fahrer aus dem ehemaligen jugoslavien etc.

na da sind wohl nicht nur fahrer aus dem ehemaligen jugoslavien schuld oder? die schweizer selber sterben ja aus mit 1,3 kindern pro familie. da müssen wir ja froh sein das zuwanderer kommen. das leider auch kriminelle ausländer kommen - lässt sich wohl nicht vermeiden. aber die meisten sind anständige hartarbeitenden leute (sie werden immer gern übersehen). sie haben es hier nicht einfach - schlechtbezahlte jobs, müssen oft mit dem schwerverdienten geld mehrere familienmitglieder unterstützen, haben oft schreckliches erlebt (krieg, verfolgung, usw.) und es ist schwierig hier sozialen anschluss zu finden. wenn ich nur an das kleine jugoslavische mädchen denke, welchem meine mutter nachhilfestunden in deutsch gegeben hat, wie es von männern mit waffen erzählt hat, die ihr dorf überfielen.... :cry:

ich bin auch dafür das man bei kriminellen härter durchgreift!

die frage des kopftuches ist wieder eine ganz andere. ich selber halte nichts davon, aber man muss jedem seine religiöse freiheit lassen. vor einpaar jahren war es hier noch undenkbar vor der ehe sex zu haben - soll ja in der bibel stehen :roll: genauso ist es bei den moslems - im koran steht die frau sollte ihre schönheit vor anderen männern bewahren (das kann man auslegen wie man will. es wird nur eine frage der zeit sein bis sich die moslemischen frauen erheben werden.

auf jedenfall kann man von einer so multikulturellen gemeinschaft sehr viel profitieren!

was ich an der schweiz ändern würde: - endlich ein einheitliches ganzschweizerisches schulsystem mit vorgegebenem stoff welcher behandelt werden muss! es gibt immernoch schulabgänger die nach der 9 klasse noch nie vom 1 und 2 weltkrieg gehört haben usw. ausserdem finde ich es nicht gut das jeder kanton ganz andere schulordnungen hat - mal wird mit franz in der 5 klasse, mal in der 7 angefangen usw. der ganze schweizer "kantönligeist" ist in meinen augen veraltet und in der heutigen welt nicht mehr tragbar.
Zuletzt geändert von rhiannon am 21.11.2004, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: schweiz wohin?

Beitrag von schnuesibuesi »

ich bin auch der meinung, man darf nicht alle jugoslawen bzw. ausländer in einen topf werfen..kriminelle gibt es hier von jeder nationalität...auch wir schweizer! aber das man sie für die strafen in ihr land zurückschickt (meist sind die gefängnisse nämlich viel unangenehmer in deren heimatländer wie bei uns) wäre schon mal ein anfang...

rammstein schrieb:
mir kommt es so vor, als ob der familiäre halt nicht vorhanden ist. resp. dort keine klaren strukturen an der tagesordnung sind. es wird gekifft und alkohol konsumiert von jungen mit bestimmt noch keinen 14 jahren. von zu hause bekommen sie alles, wahrscheinlich nur, dass sie ruhig gestellt sind und nicht meckern. unflätiges benehemen gegenüber älteren (nicht alten) leuten. zum teil schon mit einer gewissen aggressiven grundhaltung
ich denke es ist eine erziehungssache der eltern. heute steht konsum im vordergrund, die eltern arbeiten damit sie noch mehr konsumieren können und haben dafür keine zeit mehr für ihre kinder. die kinder sitzen vor dem pc oder dem tv.
das 14jährige sich schon ins koma-trinken und kiffen was alltägliches ist, find ich einfach schlimm...
LG
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Beitrag von rammstein »

rhiannon hat geschrieben:ich denke nicht das die schweiz am zerfallen ist, aber im wandel ist sie auf jedenfall und das ist auch gut so.
kommt darauf an was bei diesem wandel passiert. wenn am ende in der schweiz die schweizer die einheimischen in der unterzahl sind, dann gute nacht.
rhiannon hat geschrieben: ich sehe es als selbstverständlich an das man zu älteren menschen höflich und zuvorkommend (platz freimachen im zug usw.) ist. das ist wohl bei den jetztigen jugendlichen in der erziehung vergessen worden.
also wenn ich ehrlich bin mache ich älteren leuten auch nicht immer platz. am morgen, mittag oder am abend, sehe ich keinen grund dafür. (anm. d. sch. dieses thema hatten wir schon). erklärt habe ich es schon früher einmal
rhiannon hat geschrieben:na da sind wohl nicht nur fahrer aus dem ehemaligen jugoslavien schuld oder? die schweizer selber sterben ja aus mit 1,3 kindern pro familie. da müssen wir ja froh sein das zuwanderer kommen.
so meinst du? ich denke viele schweizer haben sind eben verantwortungsvoller und setzen nicht einfach so ein kind nach dem andern in die welt. ich weiss in diesen ländern ist das etwas anders. aber das ist ja dann das problem in der schule, dass es mehr kinder hat, welche kein deutsch sprechen.
rhiannon hat geschrieben:müssen oft mit dem schwerverdienten geld mehrere familienmitglieder unterstützen, haben oft schreckliches erlebt (krieg, verfolgung, usw.) und es ist schwierig hier sozialen anschluss zu finden.
wie es dort wirklich war (ist) und wer wirklich verfolgt wird, weiss wohl niemand so ganz genau. erzählen kann man viel (grimm etc.) und dass sie schwer anschluss finden ist auch logisch, denn die schweizer wollen vielleicht sich mit einheimischen unterhalten. zudem ist ein grossteil nicht anpassungsfähig. ich war am letzten freitag vor einer woche um 24.00 uhr im mäc beim hb in zürich. es war das grauen pur. 12-13-jährige mädchen (von wo muss ich nicht sagen) hallo? solche kinder gehören um diese zeit ins bett. dann ein paar etwas ältere, angezogen schlimmer als die "frauen" auf dem baby-drogen-strich. und dann ein paar junge männer "konkret krass gangsta aus kosvo" mit einem dialekt. "weisch isch bin voll di geile sich, darum lass ich meinen abfall auf di tisch und zünde zigarette schon im lokal an"


nein so nicht. weg mit dem pack. sie müssen hart arbeiten und die kinder tragen kleider von miss sixty. :twisted:
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Zerfall der Schweiz

Beitrag von OMI »

ich gebe voll zu , als Omi von diesem Talk dass wir viel zum Wohlstand dazugetan haben und zwar aus Liebe zu unseren Kindern. Sie sollen es einmal besser haben wie wir , war unser Motto. So kam es im gewissen Sinne. Dann aber wollte niemand , fast niemand mehr Putzfrau, Hilsarbeiter e.ct. sein denn wir wollten ja besser dastehen und so geschah diese Weiterentwicklung. Dann kamen die Italos erst froh nur diese Arbeit welche wir nicht mehr machen wollten zu machen, auch diese Jugend wurde dann nach unserem Vorbild von îhren ersten Einwanderer erzogen.
Nun sind es die weiteren Länder die nachziehen unsere Schweiz ist ein Schlaraffenland geworden und es blüht die Kriminalität , da wir alles wollen und nichts mehr geben an die es benötigen. Jeder schaut nur noch für sich. :( :( :(

Um diese Nichtsnutze wie diese Familie (SCHWEIZER) in ein Hotel zu bringen werden wir nun vom Staat gezwungen dies zu akzeptieren.Nicht wohntauglich , dass ich nicht lache, aber Kinder in die Welt setzen und warum denn nicht erst das stoppen vier sind da. Die werden weiter in diesem Ritmus zu leben, wenn sie Erwachsen sind. Das ist unsere Kriminalität. Kein echtes zuhause, Eltern ohne Vorbild, wo sind wir angekommen ? Wir sind ja alle so gescheit erzogen und was für einen grossen Fehler haben wir damit gemacht. Heisst es doch so schön. Undank ist der Welt Lohn.Wir haben ihn erhalten.Weis nicht ob ich zu schwarz sehe, aber die Zukunft macht mir Angst. :o
was mich nicht umbringt macht mich stark.

glücklich ist wer vergisst, was nicht mehr zu aendern ist.
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Beitrag von rammstein »

unsere "omi" spricht mir aus dem herzen. so kann und darf es nicht weiter gehen. aber der weg zurück ist sehr sehr hart und steinig. kein wunder werden die reichen immer reicher und der mittelstand nimmt ab und es stehen immer mehr leute auf der strasse oder haben schulden. neustes beispiel ist gunvor: Gunvor meldet Privatkonkurs an und das mit 30 jahren. dieser fall kam an die öffentlichkeit, weil es sich um eine servelatprominez handelt. aber wievielen ergeht es gleich und wir bekommen es nicht mit? aber eben alles haben wollen und nichts dafür geben. beim poppen das gehirn (falls vorhanden) ausschalten. nur weil kinder süss sind eines oder mehrere in die welt setzen. aber sich desssen verantwortung und kosten nicht bewusst sein. wieviele mütter müssen auf die kleinkinder ihrer töchter aufpassen, damit diese in den ausgang mit freunden können? ich will es gar nicht wissen. aber bin ich denn der einzige, der so schwarz malt?
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OMI
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Strassenkinder

Beitrag von OMI »

rammstein wir hätten unzählige Strassenkinder wenn die sog. Alten sich nicht wiederum um diese Enkel kümmern würden und da sind wir wieder am selben Ort angelangt , es fehlen den Kindern Vater und Mutter das natürlichste vom natürlichsten und wie wollen denn diese Kinder wissen was es heisst unter "normalen" Verhältnissen aufzuwachsen.
Grossmutter ist kein Ersatz wenn auch sehr schön eine zu haben, aber wir sind eine andere Generation und dazu warum brauche ich denn Kinder wenn ich sie doch verschachern muss(Ausnahmen von Schicksalen ausgeschlossen)
Sicher schöner wie in einem Tagesheim oder Internat, aber eine Grossmutter von heute will die Grosskinder verwöhnen genau weil sie eben heute die ganze Zeit hat und voll mit Ihnen sich beschäftigen kann, aber wir sind den heutigen Ansprüchen und den Aenderungen nicht mehr gewachsen.
Wir durften z.Bsp. unseren Kindern noch einen Füdiklaps geben und hat nicht geschadet. Man lernte sie alles was zum Anstand nötig war ,eben weil wir damals sonst ausgeschlossen wurden von der Gesellschaft oder die Aemter griffen sofort ein bei den kleinsten Reklamationen(besonders bei Alleinerziehenden)
Die Zeiten waren hart, was wohl besser ist ich weis nicht mehr. Aber Wohlstand ist auch kein Dauerzustand. Nicht wohntauglich gab es trotzdem nicht.
Uebrigens ich wurde bei einem Grosi erzogen durch ein Schicksal.Sie war meine Mami meine liebste Mami aber sie verwöhnte mich schon damals also rede aus Erfahrung. Und so geht es weiter auch heute.Ich auch muss immer aufpassen mich an diese Zeit anzupassen sonst bekomme ich eine aufs Dach von meinen Jungen(nicht ernst gemeint)Nein sie verstehen schon Omi ist halt zu weich um nein zu sagen. :( :) :o
was mich nicht umbringt macht mich stark.

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Beitrag von lessa »

Ich weiss nicht, ob es die schöne heile (Schweizer)-welt je so gegeben hat, wie sie vielen Leuten vorschwebt. Es gab auch früher schon harte Zeiten, Missstände - ja und auch Kriminalität. Einige negative Beispiele habe ich in meiner Kindheit im Wallis selber nur allzu deutlich mitbekommen.
Und wenn man weiter zurückgeht in der Geschichte gabs da immer wieder Völkerwanderungen, Migrationen - Zuwanderer aus anderen Ländern, aber auch, und das vergisst man nur allzu häufig, Schweizer, die ausgewandert sind, aus den verschiedensten Gründen und nicht selten aus wirtschaftlicher Not. (http://www.g26.ch/migratio_geschichte_01.html )
Es gibt eben meist nicht nur die eine Seite, es gibt auch die der anderen, die der Einwanderer, die der Flüchtlinge. Und das Aufnahmeland diese aufnimmt, integriert, so dass sie zu "Einheimischen" werden und nicht Fremde bleiben.
Ausserdem haben wir es heute noch mit anderen Problemen zu tun, mit wirtschaftlichen, sozialen Problemen, gesellschaftlichen Veränderungen, die sich nicht alle den Ausländern zuschieben lassen...
Das ist zwar ganz praktisch, denn dann hat man wenigstens einen Sündenbock.
Ich halte mir da ab und zu vor Augen, wie es wäre, wenn ich in einer solchen Situation wäre, wie etwa in einem Kriegsland oder in einem Land, wo soziale Not und Hunger herrschen... Ich würde vermutlich auch versuchen, irgendwohin zu gehen, wo ich mir und meiner Familie, meinen Kindern ein besseres Leben verspräche.
Wobei es eben nicht so einfach ist, Menschen, ja ganze Familien und Volksgruppen von einem in einen ganz anderen Kulturkreis zu verpflanzen.
Der Mensch ist zwar anpassungsfähig, doch das braucht seine Zeit.
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