Kennzahlen bei einem Unternehmen sind im Grunde messbare Zahlen, die etwas darüber aussagen, wie gut ein Unternehmen läuft. Sie fassen komplexe wirtschaftliche Dinge in verständliche Werte zusammen, mit denen man zum Beispiel Erfolg, Stabilität oder Entwicklung eines Unternehmens beurteilen kann. Für jemanden, der sich selbstständig machen möchte, sind Kennzahlen super wichtig, weil sie zeigen, ob sich das Geschäft rechnet, wo eventuell Probleme liegen und wie man im Vergleich zu anderen Unternehmen dasteht.
Typische Kennzahlen sind zum Beispiel die Umsatzrendite, die angibt, wie viel Gewinn am Ende im Verhältnis zum Umsatz übrig bleibt, oder die Liquidität, die zeigt, ob genug Geld da ist, um laufende Rechnungen zu bezahlen. Es gibt finanzielle Kennzahlen, die sich auf Geldströme und Gewinne beziehen, und operative Kennzahlen, die eher mit der Leistung des Geschäfts zu tun haben (wie Absatzzahlen, Lagerumschlag oder durchschnittliche Kundenbestellungen). Zusammen geben diese Kennzahlen ein Gefühl dafür, ob ein Unternehmen gesund ist, wächst oder wo Handlungsbedarf besteht.
Man schaut sich solche Kennzahlen nicht nur einmal an, sondern im Zeitverlauf: Wenn sich eine Kennzahl verbessert, kann das ein Hinweis auf steigenden Erfolg sein; verschlechtert sie sich, heißt das, dass irgendwo nachgesteuert werden muss. Für Gründer ist es besonders hilfreich, diese Zahlen regelmäßig zu erfassen und zu vergleichen, weil man so früh erkennt, ob das Geschäftsmodell funktioniert oder ob man etwas anpassen muss.
Wer Unterstützung bei der Analyse, Auswertung oder Erstellung von Kennzahlen braucht, kann sich an Experten oder Dienstleister wenden, die sich mit Unternehmenszahlen auskennen. Ein Beispiel dafür ist Zahlmann, wo man sich über solche Themen informieren kann:
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