Bonus- und Eintrittskarten gestalten – was auf die Karte gehört und welches Papier passt

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Engelstochter
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Bonus- und Eintrittskarten gestalten – was auf die Karte gehört und welches Papier passt

Beitrag von Engelstochter »

Eine Bonuskarte begleitet Gäste im besten Fall über mehrere Besuche. Eine Eintrittskarte muss ihren Zweck dagegen oft in wenigen Sekunden erfüllen. Beide passen in die Hand, doch im Alltag werden sie unterschiedlich genutzt. Wer Karten für ein Café, ein Konzert oder einen Messestand gestalten möchte, sollte deshalb zuerst überlegen, was Gäste und Mitarbeitende mit der Karte tun. Daraus ergibt sich, welche Angaben Platz brauchen, wie groß das Format sein sollte und welche Papieroberfläche sich eignet.
Bonuskarten mit einer einfachen Regel
Eine Bonuskarte sollte auf Anhieb erklären, wie Gäste sammeln und was sie dafür bekommen. „Neun Kaffees kaufen, den zehnten gratis trinken“ ist verständlicher als ein Verweis auf ein Punktesystem, das erst an der Theke erklärt werden muss. Die Stempelfelder können auf die Rückseite, solange die Regel dort gut sichtbar bleibt. Gilt die Aktion nur für bestimmte Getränke oder an einem bestimmten Standort, gehört dieser Hinweis direkt auf die Karte. So können Gäste auch beim nächsten Besuch selbst nachsehen, was vereinbart war.

Für eine Bäckerei kann eine Karte im Visitenkartenformat praktisch sein, weil sie ins Portemonnaie passt. Die Felder müssen trotzdem groß genug für den vorhandenen Stempel sein. Drucke den Entwurf einmal in Originalgröße aus und stempel ihn probeweise ab. Dabei siehst du schnell, ob die Abdrücke ineinanderlaufen oder ein Feld zu nah an der Schnittkante sitzt.
Eintrittskarten aus Sicht des Einlassteams entwerfen
Vor dem Einlass interessiert Gäste vor allem, wann und wo die Veranstaltung stattfindet. Das Team an der Tür muss möglicherweise zusätzlich zwischen regulären Tickets, ermäßigten Karten und Einladungen unterscheiden. Der Veranstaltungsname, das Datum und der Beginn sollten daher auf einen Blick erkennbar sein. Unterscheiden sich Einlasszeit und Beginn, beschrifte beide Uhrzeiten eindeutig. Bei mehreren Eingängen hilft es, den richtigen Zugang direkt auf der Karte zu nennen.

Überlege anschließend, wie die Kontrolle abläuft. Bei einem kleinen Vereinskonzert kann eine fortlaufende Nummer den Abgleich mit der Verkaufsliste erleichtern. Ein Abrissabschnitt ist praktisch, wenn das Team einen Teil der Karte behalten soll. Kommt ein QR-Code zum Einsatz, reserviere dafür eine freie Fläche und teste ihn auf einem gedruckten Exemplar mit dem Gerät, das am Veranstaltungstag verwendet wird.
Material und Format passend zum Einsatz wählen
Für Gastronomie, Messen und Veranstaltungen bietet https://www.flyerheaven.de/produkte/pap ... ttskarten/ Bonus- und Eintrittskarten an. Die Übersicht umfasst auch Kundenkarten, Treuekarten und Verzehrbons. Beim Vergleichen der Formate und Papieroberflächen hilft es, den späteren Einsatz im Kopf zu behalten. Eine Bonuskarte wird wiederholt abgestempelt und steckt möglicherweise wochenlang im Portemonnaie. Ein Verzehrbon wird meist nur einmal eingelöst und soll an der Ausgabe schnell zu erkennen sein.

Wer die Karte mit Kugelschreiber beschriften oder mit einem Stempel markieren möchte, kann auf einem Papiermuster ausprobieren, wie gut die Schrift hält und wie schnell die Tinte trocknet. Für Eintrittskarten mit Abriss ist zusätzlich wichtig, dass sich der Abschnitt sauber trennen lässt. Prüfe das möglichst an einem Muster mit der vorgesehenen Perforation. Das gibt dir einen besseren Eindruck davon, wie sich die Karte bei der Kontrolle handhaben lässt.
Verzehrbons so gestalten, dass die Ausgabe zügig läuft
Bei einem Straßenfest oder einer Firmenfeier hilft es dem Team, wenn es verschiedene Bons aus etwas Entfernung unterscheiden kann. Sind etwa je ein Bon für ein Getränk und für eine Mahlzeit vorgesehen, kannst du mit unterschiedlichen Farben arbeiten. Schreib trotzdem gut lesbar darauf, wofür der jeweilige Bon gilt. Bei gedämpftem Licht oder wenn mehrere Veranstaltungen dieselben Farben verwenden, ist der Aufdruck entscheidend. Ein Datum oder ein kurzer Veranstaltungsname hilft außerdem, übrig gebliebene Bons später richtig zuzuordnen.
Vor der Bestellung einen Probelauf machen
Ein Ausdruck in Originalgröße zeigt mehr als eine vergrößerte Ansicht am Bildschirm. Lies die Karte so, wie Gäste sie lesen würden, und probiere den vorgesehenen Ablauf einmal durch. Bei einer Bonuskarte bedeutet das, mehrere Felder nacheinander abzustempeln. Bei einem Ticket kannst du prüfen, ob Datum und Kategorie beim kurzen Blick sofort auffallen und ob sich der Kontrollabschnitt mit einer Hand abtrennen lässt.

Gib den Entwurf anschließend einer Person, die das Projekt noch nicht kennt. Kann sie ohne Erklärung sagen, wie die Bonusaktion funktioniert, wann sie zum Konzert kommen soll oder was sie für ihren Bon bekommt? Wenn sie an derselben Stelle nachfragt, an der du selbst kurz hängen geblieben bist, hast du einen konkreten Ansatz für die letzte Überarbeitung. Oft reicht es, eine Uhrzeit größer zu setzen, eine Regel zu kürzen oder dem wichtigsten Hinweis etwas mehr Platz zu geben.
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